Gleichzeitig auch erster "Winterzeit-tag".
Manch einer freute sich eine Stunde länger schlafen zu können.
Ich jedoch nützte die "Zusatzstunde" für eine längere Anfahrtsreise meiner nächsten "Solo-Expedition". Diesesmal gings in den höchsten Norden von OÖ.
Als zusätzliche Schmankerl gabs Grenzüberschreitungen nach Deutschland und Tschechien.
Alles war fein angerichtet - sozusagen, nur der Nebel hielt sich noch zäh bis nach Schwarzenberg.
2 km danach - in Oberschwarzenberg - allerdings schien bereits die Sonne vom wolkenlosen Himmel.
Vorbildlich die Wegweiser.
Zunächst ging es der österr.-deutschen Grenze entlang
mein erstes Ziel war schon angeschrieben - das Dreieckmark.
Das ist der Punkt wo 3 Länder zusammentreffen.
Nach etwa einer Stunde erreiche ich das 3-Ländereck.
Dachte immer der Dreisesselberg wäre das 3 Ländereck - das war er auch bis 1785 - wie ich am Schild erfahre.
Dann richtet sich mein Blick schon wieder weiter zu meinem nächsten Ziel.
Letzter Blick zurück und dann immer den vielen Grenzsteinen folgend.
Noch 10 Meter zum nördl. Punkt OÖ's, sagt mein GPS und ich kann ihn auch schon sehen...
Expedition Norkap OÖ soweit erfolgreich !
Die gleissende Sonne blendete mich etwas, als ich schon wieder mein nächstes Ziel anpeilte.
Mit den großen Grenzsteinen kann man sich zum Glück nicht verlaufen.
Erstmals erblicke ich heute den Moldaustausee.Was mir auch auffällt ist, das in tschechien keine Bäume geschlägert wurden, während bei uns schon wieder fleissig aufgeforstet wurde.
Wer weiß - so genau kenne ich mich nicht aus.
Hmm - das ist er also - der höchste Berg des Mühlviertels und nördlich der Donau (auf öster.Boden). Nicht einmal ein Gipfelkreuz hat er. Sehr bescheiden.Also an die 200km Fernsicht !
Hier nochmal mein "harterkämpfter" ;-) Aufstiegsweg.
Links - das "Aufforstungsgebiet" Hufberg, rechts -das tschechische "Todholzgebiet".
Nach knapp einer Stunde am Gipfel -ich war noch immer keiner Menschenseele begegnet-verließ ich das österr. Staatsgebiet.
Erster Blick hinab auf den Plöckensteiner See.
Also nach einem Temelin-Reaktor-GAU kann es hier nicht mehr viel schlimmer aussehen.
Plötzlich stand es vor mir - das Stifterdenkmal. Eine riesige spitze Steinpyramide.Bereits 1876 errichtet und dem Dichter des Hochwalds gewidmet.
Gut, dass der alte Berti seinen über alles geliebten Hochwald (der zu einem Todholzwald mutiert ist) nicht mehr anblicken muss.
Blick hinab zum dunkelgrün-braunen Plöckensteinersee.
Der Weg runter zum See zieht sich ganz schön. Jetzt erst kamen mir die ersten Wanderer entgegen. Fast dachte ich schon, ich wäre heute allein unterwegs.
Viele Tschechen, aber auch Österreicher und Deutsche.
Ahja...
...ich war wieder auf österr. Gebiet (kein Wald mehr) - das heißt auch mehr Panorama !
Nun ging es immer auf Forststraßen flach bis leicht absteigend hinunter, bis...
...zum vorletzten Schmankerl meiner "Nordkap-Expedition".
Leider konnte ich den dortigen Geo-Cache aufgrund der unglaublich vielen Versteckmöglichkeiten nicht ausfindig machen.Auch Ausflügler sind hier aufgrund der schnellen Erreichbarkeit keine Seltenheit.
















2 Kommentare:
ja, bumm, was is denn dort passiert
letztes Jahr hats noch so ausgeschaut: http://picasaweb.google.de/lampi999/BHmerwaldRundeMitTeufelsschSselnPlCkenstein3LNderEck#5099607760194498130
Hallo Martin
Du machst ja tolle Expeditionen...
Aufs Dach der Wels usw...
Wie immer tolle Photos.
Grüße
Herfried
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