Donnerstag, 7. Juni 2007

Wasserklotz (1505m)


Fronleichnam 07
Um Punkt 7 Uhr fahre ich heute von zuhause weg.
Mein heutiges Ziel - die Bodenwies - nebst Kleinreifling.
Mit Beduaern muss ich dort aber feststellen, dass die Straße zur Viehtaleralm - meinem Ausgangspunkt - gesperrt ist.
Also beschließe ich die angeschriebene Umleitung zu nehmen, die aber in einem fast unbefahrbaren Schotterweg nach 4 Kilometer des herumkurvens endet.
Also ändere ich notgedrungen mein heutiges Ziel und beschließe über Altenmarkt (Stmk.) und Hengstpass zur Zickenreith zu fahren.
Diese Grenzstraße zwischen OÖ und Stmk. wollte ich ohnehin schon immer mal befahren.

Um 9.20 Uhr erreiche ich den Parkplatz Zickenreith gleich nach dem Hengstpass (970m).

Hier starte ich also meine Tour auf den Wasserklotz.
Wasserklotz: 2 Stunden
steht hier angeschrieben
mal sehen, ob ich das schaff.
Schon viele Autos stehen hier
und ich stell mich schon auf eine Massenwanderung ein.
Trotzdem begegne ich bis zur Moaralm,
die ich um Punkt 10 Uhr erreiche, nur wenigen Wanderern.Hier -auf 1199m Sh. - biegt man nun rechts ab
auf einer Forststraße gehts weiterhin sanft bergauf

richtung Ahornsattel.
Immer wieder schöne Blicke auf die Haller Mauern
mit Phyrgas, Hochturm und Hexenturm
alles Berge über 2000 Meter
Jetzt kann man auch schon (falls man gute Augen hat)
den Wasserklotz mit seinem kleinen Gipfelkreuz erkennen.
Nach 20 Minuten (ab Moaralm) erreicht man den schönen
Ahornsattel (1240m)
Diese Alm mit den vielen Kühen wirkt sehr idyllisch. Die Forststraße endet hier
Jetzt gilt es die Alm zu überqueren - sprich:
sich einen Weg zwischen den vielen Kühen zu bahnen

Kurz darauf beginnt dann der steile
aber nicht all zu lange Waldanstieg
Zuvor gönn ich mir noch einen Schokoriegel
und einen Schluck Wasser
Dann beginne ich den Aufstieg auf 1250 m Sh.
Erste Schweißtropfen - die zu jeder Bergtour dazu gehören
Um Punkt 11 Uhr steh ich dann schon am Gipfel.
250 hm sind heute also in 30 min geschafft

Hier am Gipfel genießt man dann wunderschöne Blicke ins Gesäuse
Tamischbachturm, Hochtor, Ödstein, etc.
Dieser Aussichtsberg ist ziemlich beliebt
und heute am Feiertag leider auch etwas überrannt.
Also mach ich-trotz schöner Aussicht-
eine nur relativ kurze Gipfelrast von ca. 15 Minuten.
bevor es wieder abwärts geht.
Ich wähle als Abstiegweg den Westkamm richtung Astein
Hier sieht man schön hinab zum bereits begangenen Weg
von der Moaralm bis zum Ahornsattel
Hey, ein Nemo-Schmetterling ! :-)

Eigentlich wollte ich bis zum Astein
und dann über die Westflanke absteigen,
aber der Weg fällt dann zu bald wieder hinab zum Ahornsattel.
Egal - ohne Karte begnüge ich mich damit
Steil gings hier durch Waldboden bergab.
Einmal rutschte ich hier am feuchten Wurzelgerippe aus
und landete ziemlich unsaft auf meinen Allerwertesten.

Wieder auf der Ahornsattelalm
Retour gehts auf selben Weg wie Aufstieg bis Zickerreith.
Der Astein: Westpunkt, des Wasserklotz - Kammes.
Vom Ahornsattel runter sind es dann noch ca. 1 Stunde bis zur Zickerreith,
die ich um 12:45 Uhr erreiche.
Über Windischgarsten fahr ich dann zügig gut eine Stunde heim.
Um 14 Uhr zuhause angekommen stell ich dann fest,
dass ich heute genauso viel gewandert als Autogefahren bin.

Nämlich jeweils 3 1/2 Stunden.

Fazit:
Eine schöne und anspruchslose Halbtagswanderung
mit schönen Almen (Hanslalm + Ahornsattel)
und beeindruckenden Blicken zu den Haller Mauern.

Montag, 28. Mai 2007

Drei Länder Eck und Viehberg (1112m)

Ausgangpunkt des ersten Teils meiner beiden Wanderungen heute war der Parkplatz nebst Rosenhofer Teiche nähe Sandl.
Zunächst ging es endloser Forstwege flach entlang bis zu diesem Schild, das mich richtung Karlstift wies.
Ich kämpfte mich durch einen dicht verwachsenen ehemaligen Karrenweg.
Am Ende entdeckte ich wieder ein Schild, das mich nun richtung Stadlberg führte
Nun gelangte ich wieder auf einen Schotterweg und konnte mich gut orientieren.
Ich kam zu einer Lichtung und befand mich nun bereits in NÖ. Vor mir der letzte Hof, bevor es nun direkt richtung 3-Länder-Eck ging.
Der Hofhund bellte schon von weitem laut. Die Besitzerin hing gerade Wäsche auf und beobachtete mich. Ich winkte freundlich bevor ich wortlos im Wald verschwand.
Keine 5 Minuten später kam ich zur Stadlhofhütte.
Ein Unterschlupf für Wanderer. Sogar ein Wanderbuch gibt darin.
Ich verweilte hier einige Zeit und blätterte im Buch und fand ein sehr schönes Gedicht darin.
Danach ging es immer am Nordkammwanderweg entlang, der wohl nicht stark frequentiert ist, denn der Weg war teilweise stark mit Gras verwachsen. Man geht immer entlang der öster.-tschechischen Staatsgrenze.
und gelangt schließlich zum 3 Länder Eck (OÖ-NÖ-TCH).
Stark frequentiert sind hier nur die Ameisenhaufen die ich hier zu Hauf vorfinde.

auf einer Allee gings zurück ...
zu den Rosenhof Teichen.

Nach 5 minütiger Autofahrt, erreiche ich den Ort Sandl und starte von hier aus meine zweite Tour.
Mein Ziel war es den Viehberg mit seinen 1112m eines der höchsten Berge im Mühlviertel zu besteigen.
Entlang der Skipiste ging es meistens über einen Grashang bergauf.
Geschafft - am Gipfelstein des Viehberges auf 1112m.
Während des Abstieges komme ich an einer prächtigen Blumenwiese vorbei.
Ich ließ es mir nicht nehmen einen kleinen Strauß Margeriten zu pflücken.
Die Freude meine Freundin zuhause war groß.

Sonntag, 27. Mai 2007

Der Schiederweiher


... ist wohl eines der romantischsten Plätzchen
von ganz Oberösterreich...

Unweit von Hinterstoder, genießt man hier beeindruckende Blicke
auf Spitzmauer, Gr. Priel und Ostrawitz





Samstag, 26. Mai 2007

Sonntag, 20. Mai 2007

Buchberg (808m)

Der Buchberg von Hipping aus fotografiert.

Der Buchberg hat mich schon immer gereizt.
Bei meinen vielen Atterseebesuchen richtete sich oft mein Blick auf ihn, da er im nördlichen Bereich des Attersees ziemlich heraussticht.
Mein Ausgangspunkt: A1 - Abfahrt St.Georgen.
Der Aufstieg allerdings war ziemlich ereignislos. Das ich meinen Fotoapparat vergessen hab schmerzte mich deswegen nicht all zu sehr.
Auch im Gipfelbereich nichts würdigendes (Kreuz oder sonstiges).
Nur ein Vermessungspunkt. Naja.
Das einzige Highligt vielleicht noch das Buchbergstüberl, von dem aus man den einzigen schönen Ausblick am Attersee hat.
Nach 1,5 Stunden war ich wieder beim Auto.
Dafür traf ich mich nach dieser sehr kurzen Bergtour noch mit Freundin und Sohn in einem schattigen Gastgarten in Seewalchen.
Es gab einen guten Grund anzustoßen. Nicht auf meinem Gipfelsieg , sondern das meinem Sohn endlich der Knopf in Sachen Laufen aufgegangen ist.
Danach schlenderten wir zufrieden mit Eis in der Hand entlang der Promenade ......vielleicht kann ich schon bald gemeinsam mit minem Sohn einen Gipfel besteigen.
Vielleicht dort ... südlich des Attersees ...
der Schafberg blickt schon wieder verlockend herüber...